Am letzten vollen Tag auf Caye Caulker besuchten wir noch einmal unseren Lieblingsstrand auf der Insel. Hier konnte man sich ins Wasser setzen und die Rochen schwammen um dich herum und tuschierten dich in der Hoffnung, etwas Futter zu kriegen. Dazu galt es noch die mittlerweile solide Bräunung weiter zu festigen, haha! In der Nähe des Strandes konnte man auch noch Tarpons füttern. Das sind sehr grosse Fische(ca. 1-1.5 Meter), die ziemlich hoch aus dem Wasser springen, um einem kleinere Fische aus der Hand zu fressen. Tim, Sacha und ich machten daraus eine kleine Mutprobe, und wir hatten eine Menge Spass.
Am nächsten Morgen ging es dann mit unseren Rucksäcken in Richtung kleiner Hafen. Die rund 600 Meter zum Jetty waren ziemlich schweisstreibend aber auch wunderschön – wir wurden bestimmt von drei bis vier Einheimischen freundlich verabschiedet und man empfahl uns eindringlich, unbedingt wieder zu kommen!
Aber wie schon so oft hiess es mit einem tränenden Auge Abschied zu nehmen. Das andere Auge freute sich nämlich bereits auf die nächste Destination – es geht endlich einmal in die USA!
Stilecht ging es mit American Airlines zuerst nach Dallas, wo wir die Immigration supereasy durchliefen und unser Gepäck noch einmal aufgeben mussten. Da alles viel schneller ging, als es gemäss vielen europäischen Medienberichten nach dauern sollte, hatten wir noch genügend Zeit, unseren ersten Ami-Food in Texas zu geniessen. Weiter ging es dann ebenfalls mit AA nach San Francisco – jawoll: Kalifornien!
Mein Familienurlaub hier vor fast vierzig (!!) Jahren ist in meinen Erinnerungen immer noch der Beste überhaupt… Meine Vorfreude und auch die der Jungs war unfassbar gross. Christina ging da eher etwas neutraler vor und liess einfach mal alles auf sich zukommen.
Mein erster Dämpfer folgte gleich nach der Landung – mein Gepäck fehlte. Tatsächlich wurde es dann rund 48 Stunden später ins Hotel geliefert. Da es in SF ziemlich kalt war und ich im heissen Belize den Flieger mit Flipflops bestiegen hatte, musste ich mir neben neuen Unterhosen und Socken auch noch ein weiteres Paar Schuhe kaufen.
Aber durch diesen kleinen Zwischenfall liess sich meine Euphorie nicht schmälern. Wir bezogen ein schmuckes kleines Doppelzimmer im altehrwürdigen Beacon Grand direkt am Union Square und schliefen erst einmal ordentlich aus. Am nächsten Tag ging es dann an die Sehenswürdigkeiten der fantastischen Bay Area-Stadt: Wir besuchten die Golden Gate Bridge, das Pier 39, die Fishermans Wharf und auch eine Fahrt mit den berühmten Cable Cars durfte nicht fehlen.
Die wahren Highlights der Jungs waren aber andere! In der Tech-Hauptstadt der Welt gab es unzählige der selbstfahrenden Robotaxis. Tim und Sacha wollten das unbedingt ausprobieren. Und so lud ich mir die App runter, und wir bestellten uns für eine 20-minütige Fahrt so einen futuristischen Waymo. Was soll ich sagen – das Erlebnis war schon richtig krass. Auf dem Beifahrersitz eines selbstfahrenden Autos zu sitzen, ist schon cool. Dass man per App auch noch seine Lieblingsmusik hören und die Temperatur einstellen kann, macht das Ganze noch spezieller!
Als zweites sind es die ganzen Fastfood-Ketten, die v.a. Sacha aus Tiktok kennt. An jeder Ecke steht ein stylish aufgemachter In `n out-Burger, Raisin Canes oder Bubba Gump, um nur ein paar zu nennen. Christina erbarmte sich der Jungs und so geht es nun immer wieder mal in eines dieser Kulinarik-Höllen, haha!
Was uns extrem auffällt sind die komplett überhöhten Preise für alles. Die Inflation hat hier wirklich ganze Arbeit geleistet. Manchmal fallen einem fast die Augen aus dem Kopf, wenn man erfährt, was etwas kostet. Mit den Preisen hier kann noch nicht einmal die Schweiz mithalten… Ein kleines Beispiel folgt gleich!
Für San Francisco selber hatten wir uns kein Auto gemietet, da die Stadt anderweitig einfacher zu erkunden ist. Gestern holten wir uns jetzt aber den vorbestellten Mietwagen ab. Ich hatte bereits ein grosses Modell gebucht und freute mich, analog Australien, mit einem zum Land passenden Fahrzeug rumzudüsen. Zu meiner Freude wurden wir kostenlos upgegradet und bekamen einen noch grösseren Wagen!! Neben diesem sieht sogar unser Hulk klein aus 😊! Nach Übernahme unseres Jeep Grand Wagoneer ging es direkt mach Santa Clara. Hier hatten wir Tickets für ein absolutes Highlight gekauft: Das Konzert von Usher und Chris Brown. Die Show war überwältigend und die Stimmung unter den Amis einfach kolossal! Hier aber nun noch das Preisbeispiel: Ich kaufte mir ein 4dl-Bier und bezahlte satte USD 25 dafür!!! Unglaublich….
Am nächsten Tag hiess es nun „Bye bye San Francisco“. Wir fuhren mit unserem Monstermobil über Santa Cruz und Monterrey nach Carmel by the Sea. Die supersüsse Stadt am Meer bescherte und einen tollen Sunset und wir hatten eben eine richtig gute Pizza…
Mal schauen, was die nächsten Tage für uns bereit halten!
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