Wir cruisen...

Seit über zehn Tagen sind wir jetzt bereits auf unserer Kreuzfahrt. Was soll ich sagen? Es ist irgendwie wie Urlaub vom Reisen, haha! Die erste Woche waren wir tatsächlich nur auf hoher See. Ich habe auf dieser Reise mal wieder meine Vorstellung des Ozeans, speziell des Pazifiks, erweitert. Unfassbar wenn man da so eine ganze Woche mit ordentlich Tempo durch das Meer pflügt und nicht ein einziges Mal Land sieht – schon krass! Die Zeit an Bord ist wirklich kurzweilig, es gibt unheimlich viele coole Aktivitäten. Hier alles aufzuzählen würde den Umfang meines Eintrages sprengen…. Ich beschränke mich einmal auf ein paar, die uns besonders gefallen. Christina und gingen einmal aus Jux in die Ukulele-Klasse und sind da jetzt hängengeblieben. Nach mittlerweile etwa 5-6 Lektionen sind wir tatsächlich in der Lage, einfache Lieder zu spielen. Wenn wir wieder in der Schweiz sind, wird der eine oder andere, der das jetzt liest, bestimmt in den „Genuss“ unserer Ukulelekünste kommen 😊! Mit Sacha spiele ich regelmässig beim Pub-Quiz mit. Gewonnen haben wir bisher noch nicht, da uns immer ein blödes Thema dazwischenkommt, von dem wir absolut keine Ahnung haben (Bsp. Hunderassen…), aber wir haben noch ein paar Chancen.

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Hurrikan "Nolo" und Maui

Kaum auf Maui angekommen stand eine erste schlechte Nachricht an: Christina wurde von Social Media darauf aufmerksam gemacht, dass sich unserer dritten Hawaii-Insel ein tropischer Sturm nähert. Nach ein wenig Nachforschung stellte sich heraus, dass dieser tatsächlich Kurs auf Big Island (wo wir gerade herkamen) und Maui (wo wir dann gerade waren) nehmen sollte. Bange verfolgten wir die Entwicklung des Sturmes und relativ bald entpuppte sich der Tropensturm sogar als Hurrikan. Von den Behörden wurden über alle Kanäle Warnungen und Vorkehrungen durchgegeben (Strassensperren, Schulschliessungen, Notvorratsinstruktionen etc.). Normalerweise gehören für uns solche Zwischenfälle irgendwie dazu, und wir machen jeweils das Beste daraus. Dieses Mal war es ein klein wenig anders – der wichtigste Punkt war der Rückflug nach Oahu. Einen Tag nach diesem würden wir nämlich unser Schiff besteigen. Und dieses würde nicht auf uns warten. Entsprechend versuchten wir alles, um nicht auf Maui zu stranden.

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Aloha Hawaii

Die Flüge nach L.A. und dann weiter nach Honolulu verliefen reibungslos und so kamen wir abends auf Hawaii an. Nach Übernahme unseres Mietautos ging es dann direkt in unser AirBnB. Dieses lag in der bekannten Gegend Waikiki und hatte sowohl Berg- als auch Meerblick!

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Vegas, Baby!

Bevor es in Richtung Vegas weiter gehen konnte, musste noch eine neverending story beendet werden – Christinas Linsen. Sie hatte diese in der Schweiz zu bestellen vergessen, und so rannten wir hier die ganze Zeit ihrer Sehfähigkeit hinterher. Weder in Mexico noch in Belize klappte es und nun hier in den USA schien es noch schwieriger zu werden. Hier braucht man eine ärztliche Verschreibung, um Linsen zu bekommen. Also hiess es, zuerst einmal diese zu erlangen. Für ein ordentliches Honorar klappte dies und die Linsen konnten bestellt werden. Natürlich funktionierte dies nicht und so wurden die Linsen von Filiale zu Filiale weitergeschickt. Am Morgen unserer Abfahrt in LA klappte es nun endlich und meine liebe Frau sieht nun endlich wieder glasklar (auch ohne Brille)!

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Los Angeles

Von Carmel aus ging es weiter in Richtung Süden. Leider war der wunderschöne Highway der Küste entlang aufgrund Waldbrandgefahr ab Big Sur geschlossen. Wir fuhren dennoch was möglich war dem Meer entlang und genossen die tolle Aussicht auf die wilde Küste. Lunchstop gab es in Paso Robles – hätten wir mehr Zeit für diese Route, wären wir hier auf jeden Fall ein paar Tage geblieben. So ein süsses kleines Städtchen. Ziel an diesem Tag war aber eine ebenfalls hübsche City namens San Luis Obispo. Hier übernachteten wir einmal und hatten Glück, dass genau an diesem Abend der wöchentliche Nightmarket stattfand. Ein weiterer Spot, der beim nächsten Mal ausführlicher besucht wird.

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Californication

Am letzten vollen Tag auf Caye Caulker besuchten wir noch einmal unseren Lieblingsstrand auf der Insel. Hier konnte man sich ins Wasser setzen und die Rochen schwammen um dich herum und tuschierten dich in der Hoffnung, etwas Futter zu kriegen. Dazu galt es noch die mittlerweile solide Bräunung weiter zu festigen, haha! In der Nähe des Strandes konnte man auch noch Tarpons füttern. Das sind sehr grosse Fische(ca. 1-1.5 Meter), die ziemlich hoch aus dem Wasser springen, um einem kleinere Fische aus der Hand zu fressen. Tim, Sacha und ich machten daraus eine kleine Mutprobe, und wir hatten eine Menge Spass.

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Eine beeindruckende Höhle und Caye Caulker

Am nächsten Morgen wurden wir von Patrick, einem sehr sympathischen, bereits etwas älteren Guide direkt bei uns im Hotel abgeholt. Es ging in die ATM-Caves (Actun Tunichil Muknal – ATM). Bereits auf dem Weg in den Nationalpark versorgte und der redselige Patrick mit allerlei spannenden Informationen zu Belize. Das Wissen bzgl. seines Heimatlandes war unfassbar gross, und wir erhielten in den nächsten Stunden noch massenhaft Kostproben.

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Mexico und Belize

In Bacalar angekommen bezogen wir eine wunderschöne Privatunterkunft mit Rooftoppool. Von dort oben konnte man aus dem Infinitybecken direkt auf die wunderschöne Lagune blicken. Da die Küste wie bereits erwähnt von einer Seegrasplage heimgesucht wurde, sind wir an die Süsswasserlagune von Bacalar gefahren, wo man die berühmten sieben verschiedenen Arten von Blau im Wasser bewundern kann. Und ich muss sagen, dass die Fotos auf Google nicht lügen – das Wasser ist wirklich so beeindruckend blau!

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Hola Mexico!

Die letzten Tage in der Schweiz kurz zusammengefasst: Das alljährliche Strassenfest „Scuntrada“ in Savognin war toll wie immer und wir konnten mit vielen „Winterfreunden“ noch ein paar Bierchen trinken, Nilanis Geburtstag bereits im Unterland war ebenfalls ein schöner Verabschiedungsmoment und das Wichtigste zum Schluss: Sacha hat seine Autoprüfung bestanden!

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Zwischenupdate aus Savognin

Sachas Lehrabschlussfeier bei brütend heissen Temperaturen dauerte länger als erwartet und trieb uns die Schweisstropfen auf die Stirn. Dennoch überwiegte bei mir die Freude und der Stolz, dass mein Grosser jetzt quasi per Diplom erwachsen geworden ist! Wahnsinn, wie schnell die Zeit rennt… Bei solchen Anlässen (und auch sonst immer wieder mal) wird mir bewusst, dass wir, für uns, genau das Richtige machen. Keine Wünsche und Träume aufschieben, es wird nie den perfekten Zeitpunkt geben und «später einmal» kommt vielleicht gar nie…

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Feierlichkeiten und Südfrankreich

Es gibt viel zu erzählen über die letzten zwei Wochen. Ich hatte meinen Laptop (der langsam seinen Geist aufzugeben scheint…) nicht dabei und daher kommt dieser Eintrag etwas später als geplant.

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