Feierlichkeiten und Südfrankreich
Es gibt viel zu erzählen über die letzten zwei Wochen. Ich hatte meinen Laptop (der langsam seinen Geist aufzugeben scheint…) nicht dabei und daher kommt dieser Eintrag etwas später als geplant.
02.07.2026 14:15
Es gibt viel zu erzählen über die letzten zwei Wochen. Ich hatte meinen Laptop (der langsam seinen Geist aufzugeben scheint…) nicht dabei und daher kommt dieser Eintrag etwas später als geplant.
19.06.2026 22:28
Ausnahmsweise mal mit dem eigenen Auto ging es als erstes nach Como an den wunderschönen Comersee, wo wir zwei Tage verbrachten. Mit dem Schiff ging es nach Bellagio, und ich schaffte es endlich im Land der Mode mein Hochzeitsoutfit für Fäbe und Annina zu erstehen. Mein absolutes Highlight (und das könnte ich jetzt für jeden Tag wiederholen…) war das italienische Essen. Ich schaffte es während der ganzen zwei Wochen in Italien mindestens einmal am Tag Pasta zu essen. In jeder erdenklichen und fantasievollen Form und mit jeder der leckeren Saucen, mmhh!!
07.06.2026 17:17
Ja, wir wissen es auch – Arsenal hat das Champions League Finale verloren. Aber naja, gibt schlimmeres. Lustigerweise sind wir genau am Abend nach dem Finale in Paris angekommen. Also genau rechtzeitig zur grossen Feier von PSG, haha! Was für ein doofer Zufall…
31.05.2026 19:36
Nachdem bereits Rangiroa sehr remote war, setzte Fakarava noch einen drauf. Vielleicht lag es auch an den Bekanntschaften, die wir auf der wunderschönen Insel machten. Nach den Flitterwocheninseln Tahiti, Morea und vor allem Bora Bora, schafften es nach Fakarava irgendwie nur die krassesten Oberabenteurer. Mit unseren über drei Jahren Weltreise zählen wir normalerweise zu den erfahreneren Reisenden, aber hier trafen wir Typen, die seit 15 (!!) Jahren auf einem elf Meter langen Schiff leben und aus der Normandie nach Polynesien gesegelt sind. Fast alle schienen mit einem eigenen Boot gekommen zu sein und es gab superinteressante Geschichten zu hören.
23.05.2026 23:25
Auf Rangiroa hatten wir sogleich ein Supergefühl. Oft ist es so, dass man sehr schnell entscheidet, ob der neue Ort einem flasht oder einfach nur etwas Neues ist. Rangiroa (was so viel bedeutet wie langer Himmel) war ganz klar ersteres. Die Übernahme eines weiteren shitty cars am Airport verlief reibungslos und unsere süsse, kleine Unterkunft fanden wir auch auf Anhieb. Gut, die Insel ist ziemlich lang, aber sehr schmal und hat nur eine Strasse, haha! So schwierig war es also nicht. Estelle, unsere liebe Gastgeberin zeigte uns die kleine, saubere Lodge, die für eine Woche unser zuhause sein würde. Der Vibe auf der noch nicht touristischen Insel packte uns sogleich. Superfreundliche Leute, chillige Atmosphäre und überall Musik!
16.05.2026 21:17
Bereits der Flug nach Raiatea war ein Highlight. Der Buchungsprozess mit Air Tahiti hatte sich ja als ziemlich umständlich herausgestellt. So mussten wir neben dem relativ erschwinglichen Inselpass noch einen Flug extra dazubuchen, was dann irgendwie kompliziert zu sein schien.
05.05.2026 23:46
Der Flug resp. die Flüge in die Südsee gingen über Neuseeland (mit Air New Zealand) und waren bis auf eine kleine Verspätung in Auckland ziemlich angenehm. Speziell daran waren zwei Dinge: Zum ersten das Visumprozedere. Obwohl Polynesien für Schweizer kein Visum vorsieht, hatte ich so viel Papierkram zu erledigen wie noch nie zuvor, denn Neuseeland verlangte sogar für den Transit ein Onlinevisum sowie 24h vorher noch eine Einreiseerklärung. Dazu musste der Rückflug nachgewiesen werden. Da dieser über San Francisco gehen wird, mussten wir ebenfalls noch ein ESTA-Visum der USA beantragen. Und als Krönung gab es im Flugzeug dann noch sechs Seiten Einreiseformalitäten für Polynesien auszufüllen… Aber das eigentlich spezielle war die Zeitverschiebung. Bisher waren wir es im Osten gewohnt, Europa einfach ein paar Stunden voraus zu sein. Jetzt überflogen wir unwissentlich die Datumsgrenze. Um es in einem Satz auszudrücken: Wir flogen heute ab und kamen gestern an, haha! Morgens um 4 Uhr kamen wir geschafft in Tahiti an und machten uns mittels Taxi gleich auf den Weg in die private Unterkunft in Papeete. Dort klappte alles reibungslos mit dem Self-Checkin und es ging erstmals ins Bett.
29.04.2026 03:12
Nachdem wir mit der Fähre in Bruny Island angekommen waren, bezogen wir ein superhübsches kleines Häuschen, welches etwas höher auf einem Hügel stand. Die Aussicht von oben direkt aufs Meer und die wilde Küste war schlicht atemberaubend. Da die ziemlich naturbelassene Insel kulinarisch nicht wirklich viel herzugeben schien, entschieden wir, unser heimeliges Zuhause so richtig zu geniessen und zweimal zuhause zu dinieren. An unseren Feiertag stellte ich mich in die Küche und kochte uns, mittlerweile auswendig (!), meine berühmten Spaghetti Bolognese. Mit ein paar Bier zum Kochen und einer Flasche Wein zum Dinner genossen wir unsere Dreisamkeit und liessen und wieder mal die fantastische Zeit, die wir erleben durften durch den Kopf gehen.
21.04.2026 03:14
Die Verstauung von Balu nähe Melbourne entwickelte sich zu einer richtiggehenden Eheprüfung, haha! Mitten im Nirgendwo versuchten wir drei, den neu gekauften Überzug über Balu zu stülpen. Nach einer guten Stunde und vielen Flüchen hatten wir es schlussendlich geschafft und es konnte losgehen in Richtung Hafen. Ich freute mich riesig auf dieses Erlebnis, da ich noch nie mit einem Auto auf so einer Fährüberfahrt war. Christina kannte das Erlebnis von ihren Kindheits-Korsika-Ferien. Wir steuerten Hulk auf die „Spirit of Tasmania“ und bezogen unsere Kajüte für die Nacht. Tim war total excited, auf so einem grossen Schiff zu sein, und auch ich fand es sehr cool! Nach einer wackligen Nacht weckte uns um fünf Uhr morgens eine freundliche Stimme und wies uns an, zu Hulk zurück zu kehren.
13.04.2026 01:08
In Nelson Bay besuchten wir noch das Koala Sanctuary, eine Auffangstation für verletzte Koalas. Die putzigen kleinen Viecher sind einfach zuckersüss. Zum ersten Mal sahen wir hier einen aktiven Knuddelbär. Man würde die tollpatschigen Tierchen am liebsten gleich mitnehmen…
01.04.2026 09:33
In Yamba genossen wir den unterhaltsamen Campground und besuchten wieder einmal coole Rockpools. Die Australier lieben es, in diesen natürlichen Jacuzzis zu baden, Bier zu trinken, das Meer zu beobachten und gesellig zu sein. And so are we…. 😊!
23.03.2026 11:54
Gold Coast war irgendwie ziemlich strange. Die Stadt inklusive Surfers Paradise hatten wir uns so ganz anders vorgestellt. Anstelle verhängter, hippiemässiger Surferspots gab es eine Mischung aus Lloret de Mar und Dubai. Ja, wirklich – Hochhäuser direkt am Strand und ganz viel Party und Nachtleben. Nicht, dass es uns nicht gefallen hätte. Die Gegend hat ihren ganz eigenen Reiz, einfach hatten wir das so in Australien nicht erwartet.