Rangiroa und ein Tattoo

Auf Rangiroa hatten wir sogleich ein Supergefühl. Oft ist es so, dass man sehr schnell entscheidet, ob der neue Ort einem flasht oder einfach nur etwas Neues ist. Rangiroa (was so viel bedeutet wie langer Himmel) war ganz klar ersteres. Die Übernahme eines weiteren shitty cars am Airport verlief reibungslos und unsere süsse, kleine Unterkunft fanden wir auch auf Anhieb. Gut, die Insel ist ziemlich lang, aber sehr schmal und hat nur eine Strasse, haha! So schwierig war es also nicht. Estelle, unsere liebe Gastgeberin zeigte uns die kleine, saubere Lodge, die für eine Woche unser zuhause sein würde. Der Vibe auf der noch nicht touristischen Insel packte uns sogleich. Superfreundliche Leute, chillige Atmosphäre und überall Musik!

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Elf Tage auf dem Katamaran

Bereits der Flug nach Raiatea war ein Highlight. Der Buchungsprozess mit Air Tahiti hatte sich ja als ziemlich umständlich herausgestellt. So mussten wir neben dem relativ erschwinglichen Inselpass noch einen Flug extra dazubuchen, was dann irgendwie kompliziert zu sein schien.

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Zeitreise nach Tahiti

Der Flug resp. die Flüge in die Südsee gingen über Neuseeland (mit Air New Zealand) und waren bis auf eine kleine Verspätung in Auckland ziemlich angenehm. Speziell daran waren zwei Dinge: Zum ersten das Visumprozedere. Obwohl Polynesien für Schweizer kein Visum vorsieht, hatte ich so viel Papierkram zu erledigen wie noch nie zuvor, denn Neuseeland verlangte sogar für den Transit ein Onlinevisum sowie 24h vorher noch eine Einreiseerklärung. Dazu musste der Rückflug nachgewiesen werden. Da dieser über San Francisco gehen wird, mussten wir ebenfalls noch ein ESTA-Visum der USA beantragen. Und als Krönung gab es im Flugzeug dann noch sechs Seiten Einreiseformalitäten für Polynesien auszufüllen… Aber das eigentlich spezielle war die Zeitverschiebung. Bisher waren wir es im Osten gewohnt, Europa einfach ein paar Stunden voraus zu sein. Jetzt überflogen wir unwissentlich die Datumsgrenze. Um es in einem Satz auszudrücken: Wir flogen heute ab und kamen gestern an, haha! Morgens um 4 Uhr kamen wir geschafft in Tahiti an und machten uns mittels Taxi gleich auf den Weg in die private Unterkunft in Papeete. Dort klappte alles reibungslos mit dem Self-Checkin und es ging erstmals ins Bett.

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Letzte Tage in Australien

Nachdem wir mit der Fähre in Bruny Island angekommen waren, bezogen wir ein superhübsches kleines Häuschen, welches etwas höher auf einem Hügel stand. Die Aussicht von oben direkt aufs Meer und die wilde Küste war schlicht atemberaubend. Da die ziemlich naturbelassene Insel kulinarisch nicht wirklich viel herzugeben schien, entschieden wir, unser heimeliges Zuhause so richtig zu geniessen und zweimal zuhause zu dinieren. An unseren Feiertag stellte ich mich in die Küche und kochte uns, mittlerweile auswendig (!), meine berühmten Spaghetti Bolognese. Mit ein paar Bier zum Kochen und einer Flasche Wein zum Dinner genossen wir unsere Dreisamkeit und liessen und wieder mal die fantastische Zeit, die wir erleben durften durch den Kopf gehen.

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Unser 3-Jahres-Jubiläum in Tasmanien

Die Verstauung von Balu nähe Melbourne entwickelte sich zu einer richtiggehenden Eheprüfung, haha! Mitten im Nirgendwo versuchten wir drei, den neu gekauften Überzug über Balu zu stülpen. Nach einer guten Stunde und vielen Flüchen hatten wir es schlussendlich geschafft und es konnte losgehen in Richtung Hafen. Ich freute mich riesig auf dieses Erlebnis, da ich noch nie mit einem Auto auf so einer Fährüberfahrt war. Christina kannte das Erlebnis von ihren Kindheits-Korsika-Ferien. Wir steuerten Hulk auf die „Spirit of Tasmania“ und bezogen unsere Kajüte für die Nacht. Tim war total excited, auf so einem grossen Schiff zu sein, und auch ich fand es sehr cool! Nach einer wackligen Nacht weckte uns um fünf Uhr morgens eine freundliche Stimme und wies uns an, zu Hulk zurück zu kehren.

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Im Eiltempo durch NSW, ACT und VIC

In Nelson Bay besuchten wir noch das Koala Sanctuary, eine Auffangstation für verletzte Koalas. Die putzigen kleinen Viecher sind einfach zuckersüss. Zum ersten Mal sahen wir hier einen aktiven Knuddelbär. Man würde die tollpatschigen Tierchen am liebsten gleich mitnehmen…

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Juwelen an der East Coast

In Yamba genossen wir den unterhaltsamen Campground und besuchten wieder einmal coole Rockpools. Die Australier lieben es, in diesen natürlichen Jacuzzis zu baden, Bier zu trinken, das Meer zu beobachten und gesellig zu sein. And so are we…. 😊!

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Es geht südwärts

Gold Coast war irgendwie ziemlich strange. Die Stadt inklusive Surfers Paradise hatten wir uns so ganz anders vorgestellt. Anstelle verhängter, hippiemässiger Surferspots gab es eine Mischung aus Lloret de Mar und Dubai. Ja, wirklich – Hochhäuser direkt am Strand und ganz viel Party und Nachtleben. Nicht, dass es uns nicht gefallen hätte. Die Gegend hat ihren ganz eigenen Reiz, einfach hatten wir das so in Australien nicht erwartet.

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Back down under!

Auch der zweite Flug mit Cathay Pacific verlief sehr gut – nettes Personal, gutes Essen und spannende Filme. Wir kamen kurz vor Mitternacht in Brisbane an und hatten vorgängig ein einfaches Motel für die Nacht gebucht. Der Self-Checkin verlief reibungslos und so ging es rasch ab ins Bettchen und endlich ordentlich schlafen.

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Los geht‘s wieder!

Die letzten zwei Wochen in Savognin waren wieder einmal sehr intensiv. Als erstes führte Christina mit drei Freundinnen die Bar im Berghaus für einen halben Tag. Das Ganze nennt sich Bar-Challenge und das Ziel ist es, so viel Umsatz wie möglich zu machen und sich mit anderen Barbetreibern über den ganzen Winter zu messen. Um unseren Mädels unter die Arme zu greifen, setzten wir Männer uns an die Bar und waren die konsumfreudigsten Gäste. Das Bier floss in Strömen und dank des wunderbaren Wetters übernahmen die „Whispering Angels“ die vorübergehende Führung in der Challenge!

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Die Vorfreude steigt

Zurück aus Finnland kam bereits die nächste Premiere. Tim wollte schon lange ein echtes Eishockey-Spiel schauen gehen. Aufgrund unserer Homebase im Bündnerland ist er natürlich ein grosser HC Davos-Fan. Wir konnten uns Karten für das Spiel gegen den EV Zug sichern und freuten uns alle riesig auf diesen Anlass. Bereits vor dem Spiel leuchteten Tims Augen im Fanshop – es musste ein HCD-Hoodie her. Blau-gelb ausgerüstet konnten wir uns dann das Spiel von super Plätzen aus anschauen. Bereits nach wenigen Sekunden führte der HCD 1:0 und sowohl die Euphorie im Stadion als auch bei unserem Kleinen war so richtig entfacht. Es blieb ein richtig tolles Spiel, Davos gewann 4:1, und wir alle wollen baldmöglichst ans nächste!

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Januarabstecher nach Finnland

Nach unserem 1000 Tage-Jubiläum ging es gleich mit den nächsten Highlights weiter. Tim nahm an seinem ersten offiziellen Swissski-Rennen teil. Früh am Morgen mussten wir uns in Lenzerheide einfinden, wo bereits viele Teamkollegen des Skiclubs Savognin anwesend waren. Die Startnummern wurden verteilt und das Team machte sich ans Einfahren.

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