Aloha Hawaii

Veröffentlicht am 21. September 2026 um 22:53

Die Flüge nach L.A. und dann weiter nach Honolulu verliefen reibungslos und so kamen wir abends auf Hawaii an. Nach Übernahme unseres Mietautos ging es dann direkt in unser AirBnB. Dieses lag in der bekannten Gegend Waikiki und hatte sowohl Berg- als auch Meerblick!

Ausgeruht machten wir uns am nächsten Tag auf, die Umgebung zu erkunden. Waikiki ist sehr touristisch und dennoch schön. Ähnlich wie in Surfers Paradise stehen die Hochhäuser praktisch direkt am Strand, was ein für uns irgendwie seltsamer Anblick ist. Viele Einheimische sieht man hier halt auch nicht, was den erwarteten „Aloha, Surfer, Maui, Baströckchen“-Effekt etwas vermissen liess. Wir fanden dennoch einen coolen Surflehrer, der auch tatsächlich ein wenig wie Maui aus dem Film Vaiana aussah, der mit Tim surfen ging. So konnten wir ein erstes „To Do“ abhaken: Surfen auf Hawaii – check!

Ebenfalls besuchten wir die Kualoa Ranch, mal wieder ein Highlight für Sacha und mich. Hier wurden die Filme der Jurassic-Franchises gedreht. Es war megacool, an exakt denselben Stellen die Szenen aus den Filmen nachzuspielen und die zurückgelassenen Sets zu bestaunen (v.a. das Gehege des Indominus aus dem ersten Jurassic World-Teil). Beeindruckt waren wir auch zu hören, wie viele andere Filme hier ebenfalls gedreht wurden (z.B. Kong oder Jumanji). Das wunderschöne Tal scheint fast so produktiv zu sein wie die Universal Studios, haha! Die nicht ganz günstige Tour war jedenfalls jeden Dollar wert und ist ein absolutes Muss auf der Insel.

Pearl Harbor, welches ebenfalls hier liegt, besuchten wir zwar nicht direkt, sahen es aber aus der Distanz - auch ein Gänsehaut erweckender, geschichtsträchtiger Ort. Auf einer Rundfahrt über die Insel entdeckten wir auch noch den Hauptsitz inkl. Museum der Firma Dole – ja, genau: die Ananas unserer Migros kommen genau von hier. Der Merchandiseladen war riesig und es gab Ananas als Kissen, Shirts, Pijama und und und…

Nach vier Tagen auf der ersten Insel ging es per Flugzeug weiter nach Big Island. Ebenfalls mit einem Mietauto fuhren wir tief in den Regenwald und fanden dort ein richtig cooles „cabin in the wood“. Sacha meinte noch, dass sich diese Unterkunft hervorragend für den Beginn eines Horrorfilmes eignen würde… Wir richteten uns in der gemütlichen und geräumigen Wohnung (endlich wieder zwei Toiletten… 😊) ein und machten uns noch am selben Abend auf, den naheliegenden aktiven Vulkan Kilauea zu besuchen. Dieser spuckte tatsächlich Lava und wir konnten aus sicherer Distanz unseren zweiten Vulkan nach Tanna (in Vanuatu) bestaunen. Das Erlebnis war nicht ganz so spektakulär wie auf Vanuatu, weil man halt aus relativ weiter Entfernung beobachten musste. Dennoch sind solche Naturphänomene immer sehr speziell!

Am nächsten Tag stand eine Wanderung durch den Krater und einige Viewpoints auf dem Programm. Das sehr launische Wetter (hier war es doch nur noch gut zwanzig Grad warm und es regnete eigentlich andauernd leicht) schien uns bereits einen Strick durch die Rechnung zu machen. Dennoch konnten wir die Jungs dazu motivieren (das hört sich jetzt so locker an, brauchte aber einiges an Überzeugungskraft 😊), den 6.5 Kilometer langen Hike in Angriff zu nehmen. Was uns dann geboten wurde, war aber richtig toll: Der riesige Krater mit ausgetrockneter Lava ähnelte einer Mondlandschaft und das Durchschreiten war richtig abenteuerlich cool. Beim Aufstieg auf der anderen Seite des Kraters – wir mussten ja wieder auf den Kraterrand hoch – waren wir dann plötzlich sehr froh, dass es keine dreissig Grad im Schatten hatte…

Der Nationalpark hier zieht hauptsächlich Vulkanbegeisterte an und entsprechend ist das kulinarische Angebot nicht wirklich gross. Wir fanden aber an einem Abend ein schnuckeliges kleines Restaurant mit Live-TV vom Vulkan (Afar TV, hatte ich vorher auch noch nie gehört) und am anderen Abend machten wir uns einen gemütlichen Abend und ich bekochte uns alle mit meinen berühmten Spaghetti Bolognese.

Nach zwei Nächten im Regenwald fuhren wir weiter einmal um die halbe Insel auf die sonnigere Seite. Hier sind wir jetzt in Kona, wo es wieder etwas „inseliger“ ist, d.h. Meer, Strand, Surfer etc. Auf dem Weg hierhin machten wir noch an einem schwarzen Strand halt, wo einige grüne Hawaiischildkröten lagen und beim zweiten Stopp konnten wir sogar unsere Schnorchelsachen rausnehmen und die Unterwasserwelt erkunden.

Heute gibt es jetzt einen chilligen Tag, am Nachmittag geht es noch auf eine Wanderung und morgen fliegen wir dann bereits auf Maui!

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